Seminar für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Stadtbergen zeigt den Weg in die Medien. 30 Ehrenamtliche lassen sich schulen.

Wie angelt man sich einen Platz in den Medien? Wie sollen eigene Texte und Bilder aussehen, damit der Wurm nicht nur dem Angler, sondern auch dem Fisch, d.h. den Zeitungslesern bzw. der Internetgemeinde, schmeckt? 30 Ehrenamtliche erfuhren dies beim Seminar für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der AWO Schwaben und des dazugehörigen Bildungswerks in Stadtbergen. „Wir machen heute echte Graswurzelarbeit“, sagte AWO-Schwaben-Präsidiumsvorsitzender Dr. Heinz Münzenrieder in seiner Begrüßung.

Der große Sitzungssaal im Stadtberger AWO-Haus der Familie war die beinahe „überbordende“ Kulisse für die Mitarbeiterkonferenz 2017, die der AWO-Bezirksverband Schwaben ausrichtete.

Die Erinnerung muss wach bleiben: Der frisch verlegte „Stolperstein“ für Clemens Högg.

Die „Augsburger Stolperstein-Initiative“ hat im Zusammenwirken mit der AWO vor dem früheren Wohnhaus von Clemens Högg in der Augsburger Metzstraße durch den Kölner Künstler Gunter Demnig einen sog. Stolperstein verlegen lassen.

60 Mädchen und Buben zeigten beim großen Kinder-Mitmach-Zirkus der AWO Schwaben ihr erstaunliches Talent.

Lasso schwingende Cowboys, Feuer spuckende Schlangenbeschwörer und geschmeidige „Gummi-Menschen“: Bei der großen Abschlussgala unterm nostalgischen Sternenzelt des Circus Rio in Augsburg-Göggingen tummelte sich fast alles, was in eine Manege gehört, nur waren die Akteure diesmal keine Profi-Artisten, sondern Kinder.

Neue Bilder vom Jubiläum

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Der Demografiezuschuss an die Rentenkasse schließt Gerechtigkeitslücke

Der Demografiezuschuss an die Rentenkasse schließt Gerechtigkeitslücke

Im neuen SPD-Rentenpapier ist erstmals die Einführung eines Demografiezuschusses des Bundes an die Rentenkasse vorgesehen. Die Höhe dieses Zuschusses soll ab 2030 1,5% des Gesamtrentenvolumens betragen. Damit würde die Finanzierung der Renten dem – was ja erfreulich ist - rasant gestiegenen und weiter steigenden Lebensalter angepasst. Es könnte aber auch eine Gerechtigkeitslücke geschlossen werden: Es sind schließlich die „Jungen Alten“, die oft zwanzig Jahre lang nach ihrem „Ruhestand“ sich für die Gesellschaft abstrampeln. Und dies weit überwiegend umsonst. Beispiel AWO Bezirksverband Schwaben: Es sind 3000 Ehrenamtliche, die sich etwa um Kinder, Senioren oder Geflüchtete kümmern. Oder um Behinderte und Menschen in Not. Und 75% dieser engagierten AWO-Frauen und Männer sind “Ruheständler“! Es ist deshalb gut, wenn dieses für die Gemeinschaft so wichtige Engagement staatlicherseits anerkannt und durch die Sicherung des Rentensystems honoriert wird. Im Übrigen sollte man nicht davon sprechen, dass dieser Demografiezuschuss die Jungen einseitig belastet. Ein solches Auseinanderdividieren spaltet unsere Gesellschaft und verkennt zu dem die große soziale Bedeutung der Solidarität zwischen den Generationen.

AWO Schwaben begeht ihr 90. Jubiläum im Gögginger Kurhaustheater. Mehr als 300 Gäste feiern und lassen sich feiern. Sechs soziale Projekte beim Engagementpreis 2017 ausgezeichnet.

1927 wurde sie gegründet, heute ist sie eine feste Größe in der Wohlfahrtspflege: die Arbeiterwohlfahrt Schwaben. Mit einem großen Fest im Kurhaustheater im Augsburger Stadtteil Göggingen, eröffnet durch die moderne Bläsercombo um Jochen Lutsch, hat der Wohlfahrtsverband nun sein 90stes Jubiläum begangen. Mehr als 300 Gäste aus dem ganzen Regierungsbezirk hatten sich auf die Beine gemacht – nicht nur um gebührend zu feiern, sondern vor allem auch, um sich gebührend feiern zu lassen. Denn die ausgelassene Veranstaltung war zugleich verbunden mit dem so genannten „Tag des Ehrenamts“, an welchem die AWO Schwaben den rund 3000 freiwilligen Mitarbeitern ihren offenherzigen Dank ausspricht und diesen eine vergnügte „Auszeit“ von dem zuweilen kräftezehrenden Ehrenamtseinsatz bieten möchte.

Ein süßes „Herzerl“ zum 70sten

Man muss die Feste so legen, wie man sie feiern möchte: Das traditionelle Pfingstbierzelt in Klosterlechfeld nutzte die AWO Lechfeld unter dem Vorsitz von Wolfgang Mayr-Schwarzenbach, um dort gleich auch ihr 70stes Bestehen zünftig zu begehen - mit speziell angefertigten AWO-Lebkuchenherzen, die jeder Gast geschenkt bekam. Insgesamt genossen ca. 200 AWO-Mitglieder aus dem Landkreis, aus Augsburg und dem Wittelsbacher Land sowie örtliche Seniorenbeauftragte und befreundete Unterstützer ein buntes Programm aus Melodien (AWO-Chor Großaitingen), Blasmusik (Musikverein Klosterlechfeld), Bewegungskünsten (Tanzgalerie Kuschill) und unvergesslichen Schlagern (Stephanie Gröger-Fendt). Grüße der „Mutter der AWO“, der SPD, überbrachte MdL Herbert Woerlein. Aus dem „fernen“ Meitingen kam stv. Landrat Heinz Liebert. Heimspiel hingegen hatten Altbürgermeister Peter Schweiger und Bürgermeister Rudolf Schneider. Die Festansprache hielt AWO-Schwaben-Präsidiumsvorsitzender Dr. Heinz Münzenrieder. Darin nahm er u.a. den vermeintlich gefährlichen „Rentnerberg“ aufs Korn, der den Jüngeren angeblich das Leben schwer machen würde, und entgegnete: „Menschen haben heute im Ruhestand noch 20 oder 25 in der Regel schöne Jahre vor sich. Wer da von Vergreisung und Überalterung spricht, der hat vieles nicht kapiert. Wer die Jüngeren und die Älteren gegeneinander ausspielen will, der betreibt zudem ein unwürdiges Spiel. Eine Gesellschaft klappt nur im Miteinander der Generationen.“ Wie fit man im Alter sein kann, bewies unter den Gästen die 99-jährige Irmgard Ehrenreich, seit 70 Jahren Mitglied bei der AWO in Berlin und jetzt wohnhaft in Untermeitingen.

Muttertagsempfang im Westallgäu mit hohem Besuch

Einen Tag nach dem offiziellen Muttertag hat die Freie Wohlfahrtspflege der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern zum Muttertagsempfang in die Fachklinik Prinzregent Luitpold nach Scheidegg ins sonnige Allgäu eingeladen.

Im Freistaat gehören dazu die Arbeiterwohlfahrt, BRK, Caritas, Diakonie, Der Paritätische Gesamtverband und der Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden. Federführend für die Einladung war der Landesausschuss für Müttergenesung in Bayern (LAB). Schirmherrin ist Landtagspräsidentin Barbara Stamm.

Elly Heuss-Knapp gründete 1950 das Müttergenesungswerk. Seitdem können Frauen und Väter mit Kindern für drei Wochen in Erholung gehen. Grundlage ist das SGB (V) und mittlerweile eine Kassenleistung. Schirmherrin des Müttergenesungswerks ist immer die Frau des Bundespräsidenten. Seit der Wahl von Frank-Walter Steinmeier hat dessen Ehefrau Elke Büdenbender diese Schirmherrschaft übernommen.

Slam die Matrix

Das Königsbrunner Jugendzentrum Matrix lädt am 07. April zusammen mit der AWO in Königsbrunn und Schwaben zum ersten Königsbrunner Poetry Slam ein. Hier geht’s zu den Details…!