Neue Bilder vom Jubiläum

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Der Demografiezuschuss an die Rentenkasse schließt Gerechtigkeitslücke

Der Demografiezuschuss an die Rentenkasse schließt Gerechtigkeitslücke

Im neuen SPD-Rentenpapier ist erstmals die Einführung eines Demografiezuschusses des Bundes an die Rentenkasse vorgesehen. Die Höhe dieses Zuschusses soll ab 2030 1,5% des Gesamtrentenvolumens betragen. Damit würde die Finanzierung der Renten dem – was ja erfreulich ist - rasant gestiegenen und weiter steigenden Lebensalter angepasst. Es könnte aber auch eine Gerechtigkeitslücke geschlossen werden: Es sind schließlich die „Jungen Alten“, die oft zwanzig Jahre lang nach ihrem „Ruhestand“ sich für die Gesellschaft abstrampeln. Und dies weit überwiegend umsonst. Beispiel AWO Bezirksverband Schwaben: Es sind 3000 Ehrenamtliche, die sich etwa um Kinder, Senioren oder Geflüchtete kümmern. Oder um Behinderte und Menschen in Not. Und 75% dieser engagierten AWO-Frauen und Männer sind “Ruheständler“! Es ist deshalb gut, wenn dieses für die Gemeinschaft so wichtige Engagement staatlicherseits anerkannt und durch die Sicherung des Rentensystems honoriert wird. Im Übrigen sollte man nicht davon sprechen, dass dieser Demografiezuschuss die Jungen einseitig belastet. Ein solches Auseinanderdividieren spaltet unsere Gesellschaft und verkennt zu dem die große soziale Bedeutung der Solidarität zwischen den Generationen.

AWO Schwaben begeht ihr 90. Jubiläum im Gögginger Kurhaustheater. Mehr als 300 Gäste feiern und lassen sich feiern. Sechs soziale Projekte beim Engagementpreis 2017 ausgezeichnet.

1927 wurde sie gegründet, heute ist sie eine feste Größe in der Wohlfahrtspflege: die Arbeiterwohlfahrt Schwaben. Mit einem großen Fest im Kurhaustheater im Augsburger Stadtteil Göggingen, eröffnet durch die moderne Bläsercombo um Jochen Lutsch, hat der Wohlfahrtsverband nun sein 90stes Jubiläum begangen. Mehr als 300 Gäste aus dem ganzen Regierungsbezirk hatten sich auf die Beine gemacht – nicht nur um gebührend zu feiern, sondern vor allem auch, um sich gebührend feiern zu lassen. Denn die ausgelassene Veranstaltung war zugleich verbunden mit dem so genannten „Tag des Ehrenamts“, an welchem die AWO Schwaben den rund 3000 freiwilligen Mitarbeitern ihren offenherzigen Dank ausspricht und diesen eine vergnügte „Auszeit“ von dem zuweilen kräftezehrenden Ehrenamtseinsatz bieten möchte.

Ein süßes „Herzerl“ zum 70sten

Man muss die Feste so legen, wie man sie feiern möchte: Das traditionelle Pfingstbierzelt in Klosterlechfeld nutzte die AWO Lechfeld unter dem Vorsitz von Wolfgang Mayr-Schwarzenbach, um dort gleich auch ihr 70stes Bestehen zünftig zu begehen - mit speziell angefertigten AWO-Lebkuchenherzen, die jeder Gast geschenkt bekam. Insgesamt genossen ca. 200 AWO-Mitglieder aus dem Landkreis, aus Augsburg und dem Wittelsbacher Land sowie örtliche Seniorenbeauftragte und befreundete Unterstützer ein buntes Programm aus Melodien (AWO-Chor Großaitingen), Blasmusik (Musikverein Klosterlechfeld), Bewegungskünsten (Tanzgalerie Kuschill) und unvergesslichen Schlagern (Stephanie Gröger-Fendt). Grüße der „Mutter der AWO“, der SPD, überbrachte MdL Herbert Woerlein. Aus dem „fernen“ Meitingen kam stv. Landrat Heinz Liebert. Heimspiel hingegen hatten Altbürgermeister Peter Schweiger und Bürgermeister Rudolf Schneider. Die Festansprache hielt AWO-Schwaben-Präsidiumsvorsitzender Dr. Heinz Münzenrieder. Darin nahm er u.a. den vermeintlich gefährlichen „Rentnerberg“ aufs Korn, der den Jüngeren angeblich das Leben schwer machen würde, und entgegnete: „Menschen haben heute im Ruhestand noch 20 oder 25 in der Regel schöne Jahre vor sich. Wer da von Vergreisung und Überalterung spricht, der hat vieles nicht kapiert. Wer die Jüngeren und die Älteren gegeneinander ausspielen will, der betreibt zudem ein unwürdiges Spiel. Eine Gesellschaft klappt nur im Miteinander der Generationen.“ Wie fit man im Alter sein kann, bewies unter den Gästen die 99-jährige Irmgard Ehrenreich, seit 70 Jahren Mitglied bei der AWO in Berlin und jetzt wohnhaft in Untermeitingen.

Muttertagsempfang im Westallgäu mit hohem Besuch

Einen Tag nach dem offiziellen Muttertag hat die Freie Wohlfahrtspflege der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern zum Muttertagsempfang in die Fachklinik Prinzregent Luitpold nach Scheidegg ins sonnige Allgäu eingeladen.

Im Freistaat gehören dazu die Arbeiterwohlfahrt, BRK, Caritas, Diakonie, Der Paritätische Gesamtverband und der Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden. Federführend für die Einladung war der Landesausschuss für Müttergenesung in Bayern (LAB). Schirmherrin ist Landtagspräsidentin Barbara Stamm.

Elly Heuss-Knapp gründete 1950 das Müttergenesungswerk. Seitdem können Frauen und Väter mit Kindern für drei Wochen in Erholung gehen. Grundlage ist das SGB (V) und mittlerweile eine Kassenleistung. Schirmherrin des Müttergenesungswerks ist immer die Frau des Bundespräsidenten. Seit der Wahl von Frank-Walter Steinmeier hat dessen Ehefrau Elke Büdenbender diese Schirmherrschaft übernommen.

Slam die Matrix

Das Königsbrunner Jugendzentrum Matrix lädt am 07. April zusammen mit der AWO in Königsbrunn und Schwaben zum ersten Königsbrunner Poetry Slam ein. Hier geht’s zu den Details…!





Erst die Gründung der Arbeiterwohlfahrt in Neu-Ulm und Augsburg (beide 1922), dann der Aufbau der AWO Schwaben (ab 1927): Als Neu-Ulmer Bürgermeister, späterer Stadtrat in Augsburg und bayerischer SPD-Landtagsabgeordneter (1924 bis 1933) legte Clemens Högg den Grundstein für die Entstehung des heutigen Spitzenverbandes der Freien Wohlfahrtpflege im bayerischen Schwaben. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten begann für den aufrechten Sozialdemokraten Högg dann ein zwölfjähriger Leidensweg der Verfolgung, Erniedrigung und körperlicher Qualen in Haftanstalten und Konzentrationslagern. Seinen Tod fand er – so wurde es von Amts wegen bestätigt – am 11. März 1945 kurz vor der Befreiung durch die Alliierten fern der bayerischen Heimat im niedersächsischen Konzentrationslager Bergen-Belsen. Anlässlich seines Todestages und im Jahre des 90. Geburtstages der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt besuchte das AWO-Schwaben-Präsidium den Ort des Schreckens und gedachte Högg mit einem ehrenden Blumengruß.

 

1927 wurde sie gegründet, heute ist sie eine feste Größe in der Wohlfahrtspflege: die AWO Schwaben. Dazwischen liegen exakt 90 Jahre. Der runde Geburtstag wird freilich gebührend begangen. Höhepunkt des Jubiläumsjahrs ist die Feier mit vielen engagierten Ehrenamtlichen aus ganz Schwaben im historischen Kurhaus Augsburg-Göggingen, das Herr Hofrat Hessing einst errichten ließ. Ein buntes Rahmenprogramm und die Verleihung des Engagementpreises der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt runden den Nachmittag ab.

Zum Austausch über eine landkreisübergreifende und Sprachbarrieren überwindende Zusammenarbeit mit den AWO-Ortsvereinen Kissing und Mering sowie zur Diskussion aktueller sozialer Anliegen lud die AWO Lechfeld jetzt in den historischen „Gasthof zur Brauerei Heidinger“ in Schmiechen ein. Organisiert wurde das Treffen von AWO-Schwaben und -Lechfeldvorstand Wolfgang Mayr-Schwarzenbach. Im Mittelpunkt der netten und unkomplizierten Gespräche stand dabei die gemeinsame Organisation von Veranstaltungen. Vom Präsidium der AWO Schwaben reisten zum Treffen extra auch Vorsitzender Dr. Heinz Münzenrieder, Stv. Vorsitzender Günter Vogt, Landtagsabgeordnete Dr. Simone Strohmayr und Aichach-Friedbergs Stv. Landrat Peter Feile an. Schmiechens „gastgebender“ 1. Bürgermeister Josef Wecker freute sich, seine Amtskollegen vom Lechfeld, 1. Bürgermeister Rudolf Schneider und Bürgermeister Andreas Hornung sowie Schmiechens Altbürgermeister Leo Kohlberger begrüßen zu dürfen. Die Herren Bürgermeister und die Schmiechener Stammtischgäste ließen es sich dabei aber auch nicht nehmen, der Frau Abgeordneten Strohmayr ihre Anliegen für die Region mitzugeben.

AWO Schwaben auf Augsburger Ausbildungsmesse GEZIAL vertreten

Gezial 2017

Als schwäbischer Arbeitgeber mit 3.000 hauptamtlich Beschäftigten bietet die AWO Schwaben viele Ausbildungsplätze vor allem im Bereich der Altenhilfe sowie der Kinder- und Jugendarbeit. Auch in diesem Jahr sind die AWO-Ansprechpartner am 3. Februar auf der Augsburger Ausbildungsmesse GEZIAL vertreten. Hier alle weiteren Infos: http://www.gezial-augsburg.de/