Mit der Ausstellung „Macherinnen. Helferinnen. Frauen und die AWO Schwaben.“ rückt der Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Schwaben e. V. (AWO Schwaben) die Pionierleistungen von Frauen in den Mittelpunkt – in der Gesellschaft, in der Politik und insbesondere innerhalb der Arbeiterwohlfahrt. Die Vernissage fand im Salon in Kempten statt. „Frauen packen an und haben die Arbeiterwohlfahrt von Beginn an entscheidend geprägt – mutig, tatkräftig und voller sozialer Verantwortung. Ihr unermüdlicher Einsatz für Solidarität, Vielfalt und soziale Gerechtigkeit ist so wertvoll, weil er direkt in unsere Gesellschaft hineinwirkt. Mit der Ausstellung wollen wir die Gestaltungskraft von Frauen sichtbar machen, ihre Leistungen würdigen und gleichzeitig ein Zeichen für die Zukunft setzen,“ erklärt Brigitte Protschka, Präsidentin der AWO Schwaben.
Frauen als tragende Säulen des Gemeinwesens
Die Ausstellung entstand anlässlich des 100-jährigen Bestehens der AWO Deutschland. In dieser werden Frauen porträtiert, die durch besonderen Einsatz und Engagement zu prägenden Persönlichkeiten der AWO in Schwaben wurden. Nun wurde die Ausstellung aktualisiert und um neue Personen und Geschichten erweitert.
Eine der Pionierinnen ist Margarete Bönig, die 1946 den AWO Ortsverein Kempten mitgründete und sich viele Jahre als Vorständin engagierte. Als Ehrenamtliche kümmerte sich unter anderem um Spendensammlungen, die Verteilung von Hilfsgütern oder die Organisation von Erholungsfahrten.
„Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie Frauen über Generationen hinweg Verantwortung übernommen, soziale Strukturen mitgestaltet und entscheidende Impulse für mehr Gerechtigkeit gesetzt haben. Frauen waren und sind tragende Säulen eines solidarischen Gemeinwesens“, sagt Ausstellungskuratorin und Journalistin Isabel Krieger. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche seien ihr Engagement, ihre Perspektiven und ihre Führungsstärke unverzichtbar.
Einsatz für Gleichberechtigung
„Macherinnen. Helferinnen. Frauen und die AWO Schwaben.“ lädt Besucher*innen dazu ein, sich mit der Geschichte und Gegenwart weiblichen Engagements auseinanderzusetzen. Die Ausstellung versteht sich nicht nur als Rückblick, sondern auch als Impuls für eine gerechtere Zukunft. „Anlässlich des Internationalen Frauentags wollen wir erneut zeigen, dass Gleichberechtigung auch heute noch in vielen Bereichen keine Selbstverständlichkeit ist. Frauen müssen dort sein, wo Entscheidungen getroffen werden, damit sie ihre Gestaltungskraft entfalten können“, macht AWO-Präsidentin Brigitte Protschka deutlich.
Wanderausstellung tourt durch Schwaben
Die Ausstellung ist ab 9. März eine Woche lang im Forum Allgäu Kempten zu sehen und gastiert anschließend zwei Wochen im AWO Seniorenheim Kempten (Lenzfrieder Straße 30, 87437 Kempten). Danach tourt die Wanderausstellung durch verschiedene AWO-Einrichtungen und AWO Ortsvereine in ganz Schwaben.
Flankierend zur Ausstellung gibt es eine Begleitbroschüre, in der die Geschichten der Macherinnen und Helferinnern umfassend beleuchtet werden. Die Broschüre ist vor Ort am jeweiligen Ausstellungsort als Printprodukt erhältlich sowie online als E-Paper verfügbar.
E-Paper „Macherinnen. Helferinnen. Frauen und die AWO Schwaben.“





