Das geheime „Waldwerk Kuno“ im Scheppacher Forst ist ein rätselhafter, aber auch schauriger Schauplatz deutscher Geschichte: Von den Nationalsozialisten bis zur völligen Erschöpfung ausgebeutete Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge montierten dort kurz vor Kriegsende die ersten serienreifen Düsenjäger der Welt. An das menschliche Leid erinnert ein etwa vier Kilometer langer Gedenkweg. Zu einer Begehung mit sachkundigen Erläuterungen von Maximilian Czysz von der Augsburger Allgemeinen lud nun AWO-Schwaben-Präsidiumsmitglied und Landtagsabgeordnete Dr. Simone Strohmayr ein. Gerade bei der AWO Schwaben, deren Gründer Clemens Högg einen qualvollen Tod im KZ Bergen-Belsen erfuhr, stieß der Rundgang auf großes Interesse. Mit dabei waren Vorstand Wolfgang Mayr-Schwarzenbach, stellv. Präsidiumsvorsitzende Petra Fischer, der Neusäßer Ortsvereinsvorsitzende Hans Scheiterbauer-Pulkkinen, Freiwilligen-Managerin Daniela Ziegler sowie Joachim Blech vom AWO-Ortsverein Gersthofen. Mehr zum Waldwerk im Internet unter: http://kuno.augsburger-allgemeine.de
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