Presse-Information | Stadtbergen, 22. Juli 2021

Das neu gebaute Patientinnenwohnhaus der AWO-Fachklinik für suchtkranke Frauen in Legau ist ab August bezugsfertig.

Mehrfach Grund zur Freude liefert die Fertigstellung des Wohnhauses für Patientinnen der AWO-Fachklinik für suchtkranke Frauen in Legau, das im August bezogen werden kann, der Bauherrin Arbeiterwohlfahrt (AWO) Schwaben. „Das Gebäude ist architektonisch sehr gelungen und verbessert die Aufenthaltsqualität enorm“, freuen sich Verwaltungsratsvorsitzende Brigitte Protschka und die Vorständin für Finanzen und Bauangelegenheiten der AWO Schwaben, Marion Leichtle-Werner. Beide sehen die AWO Schwaben mit dem Neubau zudem am Puls der Zeit.

Presse-Information | Stadtbergen, 21. Juli 2021

Bundestagswahl 2021: Frauen in Bedrohungssituationen brauchen die Sicherheit auf Schutz und Hilfe

Berlin, den 20.07.2021. Häusliche Gewalt betrifft nach wie vor in überwiegendem Maße Frauen und Mädchen: Jede vierte Frau in Deutschland erlebt Gewalt durch aktuelle und/oder ehemalige Beziehungspartner. Für das Jahr 2020 verzeichnen viele Polizeistatistiken der Länder Anstiege von Gewalt gegen Frauen.  Auch das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ erhielt 2020 15 % mehr Beratungsanfragen. Umso dringlicher muss der vorbehaltlose Zugang zu Schutz und Hilfe für jede von Gewalt betroffene Frau und ihre Kinder endlich bundeseinheitlich gewährleistet werden.

Presse-Information | Stadtbergen, 15. Juli 2021

Ein neuer Ort der Begegnung

Das Betreute Wohnen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Mertingen verfügt zwar über einen großen Außenbereich, doch an manchen Stellen fehlte einfach noch das gewisse „Etwas“. Einen Ort der Begegnung bilden nun zwei neue, optisch zur Außenfassade passende Sitzgruppen, die auch schon feierlich, aber trotzdem Corona-konform „in Betrieb genommen“ wurden. Alle Bewohner durften sich über eine Einladung zum Eiskaffee freuen.

Presse-Information | Berlin, 12. Juli 2021

Bundestagswahl 2021: AWO fordert Pflegereform

Der Bundesverband fordert von der nächsten Bundesregierung, die Reform der Pflegeversicherung zur Priorität zu machen. Das derzeitige System der Pflege sei nicht zukunftsfest. Dazu erklärt Jens M. Schubert, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes: „Die Art und Weise, wie Pflege hierzulande organisiert ist, ist Raubbau an denen, die sie leisten, und treibt Pflegebedürftige in die Armut. 80% der über vier Millionen Pflegebedürftigen werden von ihren Angehörigen versorgt, oft auf Kosten der eigenen gesundheitlichen und beruflichen Sicherheit. Beruflich Pflegende wiederum trotzen widrigen Arbeitsbedingungen und unangemessener Bezahlung.

Presse-Information | Berlin, 05. Juli 2021

Bundestagswahl 2021: Neuanfang nach und mit der Pandemie

„Die Politik muss die richtigen Lehren aus Corona ziehen“: AWO warnt künftige Bundesregierung vor Sparpolitik
Berlin, den 5.7.2021.
Der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt warnt vor einer Sparpolitik nach Corona. Gerade jetzt bedürfe es verlässlicher Investitionen in die soziale Infrastruktur, um eine Verfestigung von sozialen Problemen durch die Folgen der Pandemie zu verhindern. Dazu erklärt Jens M. Schubert, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes:

Presse-Information | Stadtbergen, 01. Juli 2021

Willi Leichtle erhält das Bundesverdienstkreuz.

Willi Leichtle erhält das Bundesverdienstkreuz.
Ehre kann man sich nicht borgen, für Ehre muss man selber sorgen. Willi Leichtle hat das getan und zwar reichlich. Einen „Tausendsassa mit vielen Talenten“ und einen „engagierten und empathischen Charakterkopf, der sein Leben dem Einsatz für die Gemeinschaft gewidmet hat“, nannte ihn die Bayerische Sozialministerin Carolina Trautner, als sie ihm nun, stellvertretend für den Bundespräsidenten, das Bundesverdienstkreuz am Bande in Augsburg überreichte.

Presse-Information | Stadtbergen, 29. Juni 2021

Nur wenige werden von Verbesserungen profitieren.

„Nach dem Prinzip des kleinsten gemeinsamen Nenners bringt die Pflegereform, wie sie derzeit vorliegt, Verbesserungen, die zwar einen Schritt in die richtige Richtung signalisieren, aber den Mut zu einer echten Reform vermissen lassen“, bedauert man bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Schwaben. Vorstandsvorsitzender Dieter Egger kritisiert heftig, dass es in Bezug auf die Personalbemessungsgrenze in Bayern sogar zu Verschlechterungen kommen wird. Zudem bedauert er, dass die aktuell vorgeschlagene Regelung zur Bezahlung von Tariflohn Spielräume offenlässt, die eine einheitliche gute Bezahlung verhindern. „Damit wird die Pflegereform aus unserer Sicht den Pflegeberuf kaum attraktiver machen“, ist er sich mit Präsidiumsvorsitzender Brigitte Protschka einig. Das Gleiche gelte für die Entlastung der Pflegebedürftigen. Nur wenige dürften von den abgestuften Fördersätzen wirklich profitieren.

Presse-Information | Stadtbergen, 09. Juni 2021

Lange studiert, statt nur kopiert

Die Arbeiterwohlfahrt Schwaben stellt eigenes Konzept zum Schutz von Kindern vor Gewalt fertig.
Sicher vor körperlicher, seelischer und sexualisierter Gewalt: So sollen Mädchen und Buben aufwachsen – auch in den rund 40 Kindertageseinrichtungen der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt (AWO). Vor diesem Hintergrund hat die AWO Schwaben nun ein eigenes knapp 30-seitiges Schutzkonzept fertiggestellt. Darin sind einrichtungsübergreifende Standards festgehalten. Das Besondere: Statt diverse Vorlagen schnell zu „kopieren“, hieß es lange selbst „studieren“.

Presse-Information | Stadtbergen, 02. Juni 2021

Höchster Respekt für die Leistungen

Die schwäbische Arbeiterwohlfahrt verabschiedet drei langjährige Kita-Leiterinnen. Zusammen brachten sie es auf fast 100 Dienstjahre.
Ein großes Aufsehen um die eigene Person war zwar nie „ihre Sache“, doch nach so vielen Dienstjahren konnten sich Karola Schnierle (fast 37 Jahre Leiterin der AWO-Kindertagesstätte „Spatzennest“ in Langweid), Bärbel Hayn (fast 30 Jahre in der AWO-Kindertagesstätte „Regenbogenhaus“ in Kempten-Sankt Mang, davon 19 Jahre als Leiterin) und Christine Fischer (fast 37 Jahre Leiterin des AWO-Kinderhauses „Purzelbaum“ in Augsburg-Haunstetten) dann doch nicht so „sang- und klanglos“ verabschieden.

Presse-Information | Stadtbergen, 14. Mai 2021

Bei der AWO ist Vielfalt willkommen

Anlässlich des Deutschen Diversity Tags am 18. Mai hat die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Schwaben ihre rund 100 Einrichtungen und sozialen Dienste dazu aufgerufen, ihre Offenheit und Wertschätzung gegenüber allen Menschen nach außen bekannt zu machen sowie nach innen, etwa im Rahmen von Teamsitzungen, darüber in den Dialog zu treten. An den Eingangstüren sollen daher Aufkleber mit der Aufschrift „Willkommen Vielfalt“ gut sichtbar angebracht werden. Darauf abgebildet ist zudem ein eigens entwickeltes buntes Logo, das allen, die die Einrichtungen betreten, diese Botschaft auf den ersten Blick signalisieren soll.