Zweites Leben für den AWO-Weihnachtsbaum

Stadtbergen. Nach den Feiertagen stellt sich unweigerlich die Frage: Wohin mit dem ausgedienten Christbaum? Nicht nur Privatpersonen müssen sich um die Entsorgung ihres stacheligen Mitbewohners kümmern, auch viele Unternehmen haben Christbäume in ihre Räumlichkeiten aufgenommen - so auch die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Schwaben an ihrer Geschäftsstelle in Stadtbergen. Doch dieser Baum darf jetzt sogar noch ein zweites Leben entfalten.

Frohe Weihnachten

Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Wir nehmen dies zum Anlass, allen AWO-Freundinnen und Freunden, den bei uns hauptamtlich Beschäftigten, unseren Geschäftspartnern und natürlich auch den Menschen, die bei uns Hilfe finden, herzlich zu danken für das gute Miteinander. Wer die Kostbarkeit des Augenblicks entdeckt, findet das Glück des Alltags. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Ihren Familien harmonische Festtage sowie viele Sternstunden im neuen Jahr.

Konferenzen für Mitarbeitende in Pandemiezeiten

Die beiden Online-Konferenzen für neue Mitarbeitende fanden am 24. November und am 1. Dezember statt.
Rund 350 bei der AWO Schwaben neu eingestiegene Mitarbeitende waren geladen.
Fazit: Ein guter Austausch ist auch online möglich. Echte Begegnung und echtes Miteinander sind aber durch nichts zu ersetzen.
Hier der Link zur „inhaltsschweren“ Präsentation - Download PDF

An der Lindauer Straße in Bobingen baut die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Schwaben eine Seniorenwohnanlage. Die ersten Besichtigungen mit interessierten Mietern sind bereits im Gange, denn schon im Februar soll die Anlage bezugsfertig sein.
Ann-Kathrin Schneider koordiniert für die AWO diese Termine. Sie sagt: „Das ganze Jahr über erhalte ich Anfragen von älteren Personen, die nach einem Zuhause suchen, wo sie selbstständig leben können und zugleich durch spezielle Dienstleistungen mehr Sicherheit und Komfort finden. Unsere Seniorenwohnanlage in Bobingen kommt diesem Wunsch nach.“

AWO-Schwaben-Positionspapier anlässlich des gemeinsamen Austauschs mit den Bayerischen Staatsministern Klaus Holetschek und Carolina Trautner im Memminger AWO-Seniorenheim.
Dass Pflegeheime trotz bester Ausstattung teilweise nicht mehr voll belegt werden können, ist leider traurige Realität. „Viele Menschen müssen sich derzeit mit einem Platz auf einer Warteliste abfinden, obwohl Betten in Pflegeheimen leer stehen“, bedauert Brigitte Protschka, Präsidiums- und Verwaltungsratsvorsitzende der AWO Schwaben. Der Fachkräftemangel in der Pflegebranche führt leider immer öfter zu solchen Szenarien.

Das Bildungswerk der AWO Schwaben hat gewählt

Neuwahlen gab es beim Bildungswerk der AWO Schwaben e. V. Die Vereinsspitze präsentieren weiterhin Heinz Münzenrieder (Augsburg), Petra Fischer (Königsbrunn) und Edmund Güttler (Memmingen). Aufgabe des Bildungswerkes ist es, den in 100 schwäbischen Ortsvereinen wirkenden 2900 Mitgliedern – etwa ein Drittel hiervon sind aktiv in der sozialen Arbeit vor Ort engagiert – unterstützend und motivierend zur Seite zu stehen. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Notwendigkeit der weiteren Aktivierung der politischen Bildungsarbeit.

Pflege bedeutet bei der AWO auch Klimaschutz

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) geht mit dem Projekt „klimafreundlich pflegen – überall!“ in die zweite Runde und trägt das Thema „Klimaschutz in stationären Einrichtungen“ nun in die Breite. Die AWO Schwaben nimmt mit vier Seniorenheimen teil. Die deutschlandweite, dreijährige Aktion wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert.

Einen guten Austausch zu den Themen Vielfalt, Demokratie und Verband und einen sonnigen Ausflug nach Bregenz mit Besuch der Volkshilfe Vorarlberg erlebten knapp 25 Ehrenamtliche. Sie waren aus ganz Schwaben nach Scheffau gekommen, um im AWO-Familienhotel Bergsicht das diesjährige Ehrenamtsseminar der AWO Schwaben und ihres Bildungswerks zu besuchen. Die Grüße der AWO Schwaben überbrachte die stellv. Präsidiumsvorsitzende Petra Fischer. „Euch allen vielen Dank für euer herzerwärmendes Engagement, euren Einsatz für das kleine und große Wir“, sagte sie und machte zudem aufmerksam auf eines ihrer großen Anliegen: den nachhaltigen Umgang mit der Natur, für den auch Horst Winter als Nachhaltigkeitsbeauftragter der AWO Schwaben eintritt.

Augsburg. Workshops, Musik, Medien, Kreatives und Chill-Out auf drei Etagen: Die „Lange Nacht der Demokratie“ des Bezirksjugendrings Schwaben in der Augsburger Stadtbücherei bot reichlich Gelegenheit, sich auszutauschen, zuzuhören und konkrete Vorschläge anzubringen. Im Mittelpunkt standen Themen, die viele junge Menschen bewegen: Verschwörungserzählungen, Extremismus, LGBTQI+, soziale Ungleichheit oder Umweltfragen. Zu den mehr als 30 beteiligten Organisationen gehörte auch die AWO Schwaben samt Jugendwerk. Die stellv. Präsidiumsvorsitzende Petra Fischer zeigte, wie man so genannte Sketchnotes malt und durch diese kreative Verbindung von Text und Zeichnung ein Thema eindrucksvoll vor Augen führen kann. Zudem konnten AWO-Standbesucher ihr Wissen bei einer Schnitzeljagd quer durchs Haus testen. „Demokratie auf diese Weise für junge Menschen erfahrbar zu machen und sie zum Mitgestalten anzuregen, ist eine super Sache. Und die AWO hat wirklich viel zu bieten. Unsere Werte Toleranz, Solidarität, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit sind populärer denn je“, so das Fazit der AWO Schwaben.

In der Corona-Pandemie war der Alltag vieler Familien besonders stressig. "Corona-Auszeit" nennt sich deshalb das Programm, mit dem die Bundesregierung Familien mit kleinen und mittleren Einkommen einen vergünstigten Urlaub ermöglicht. 50 Millionen Euro stehen dafür bis Ende 2022 bereit. Gebucht werden kann ab sofort. Aber es gelten gewisse Kriterien. Zwischen 63 gemeinnützigen Familienferienstätten können Interessierte im ganzen Bundesgebiet wählen. Maximal sieben zusammenhängende Übernachtungen können Berechtigte in diesem und noch einmal im kommenden Jahr buchen. Zahlen müssen sie lediglich einen Eigenanteil von zehn Prozent für die Übernachtungs- und Verpflegungskosten, sofern diese im Preis inbegriffen sind. Den Rest übernimmt der Bund. Kosten für An- und Abreise sowie Kurtaxe kommen obendrauf. Wer eine passende Unterkunft ausgesucht hat, muss sich zunächst dort erkundigen, ob es freie Plätze gibt. Gültiger Reisezeitraum: 1. Oktober 2021 bis 31. Dezember 2022. Erst im nächsten Schritt muss die Berechtigung nachgewiesen werden.

Im Anschluss an die Entkernung haben die Abbrucharbeiten am ehemaligen AWO-Mädchenwohnheim in Stadtbergen begonnen. Vor 70 Jahren erbaut, diente es bis zuletzt als Verbandssitz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Schwaben, die inzwischen den ersten Bauabschnitt ihrer neuen Geschäftsstelle auf demselben Gelände vollenden konnte. Der Rückbau des alten, zwei Etagen umfassenden Gebäudes erfolgt konventionell mit Baggern. Das Gebäude wird in kleinen Teilen nach und nach abgetragen, das Abbruchgut sachgerecht und ohne Schadstoffemission abtransportiert. Eine Staubbelastung ist für AWO-Anlieger nicht ganz zu vermeiden. Regen oder gegebenenfalls eine Berieselung bei Bedarf reduzieren die Aufwirbelung.